Wir über uns
Ich beginne bei der Beschreibung unseres
Familienrudels mit der „Chefin“, im folgenden Frauchen
genannt:
Frauchen ist um die vierzig, verheiratet ( ich war bei der Hochzeit dabei), hat
früher mal so einen langweiligen Bürojob gelernt und ist „Gott
sei Dank“ durch mich auf den Hund gekommen. Wir haben uns in Dänemark
kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich war 3 1/2 Monate jung und
soo süß! Am Ende des Urlaubs hat sie mich mit nach Hause genommen.
Sie wollte schon immer einen Hund haben. In Deutschland angekommen, stand fest,
dass ich erzogen werden sollte. In einem Rassehundverband, in dem Ausbildung
für alle Hunde angeboten wird, wurden Frauchen und ich nun ausgebildet (das
hat Spaß gemacht). Wir legten die Begleithundprüfung ab (waren wir
stolz). Nun hatte Frauchen so viel Freude an der Hundeausbildung bekommen, dass
sie auch mit ausbilden wollte. Sie musste also weiter lernen. Nach dem Besuch
der unterschiedlichsten Seminare und Fortbildungen wurde sie 1999 Ausbilderin
im Hundesportverein. Bis 2004 war sie in zwei Hundesportvereinen als Ausbilderin
tätig. Sie besuchte weiterhin Seminare, die für sie interessant waren
und beschäftigte sich intensiv mit dem Verhalten von Hunden.
Ende 2002 gründete Frauchen dann ihre
eigene Hundeschule! Wichtig ist für sie, auf die
Probleme des Einzelnen einzugehen, denn jeder Mensch und jeder Hund
ist anders. Unseren zwei- und vierbeinigen Schülern macht es
Spaß mit uns zu arbeiten.
Kommen wir nun zu Herrchen:
Er ist natürlich auch verheiratet und hat als Hauptberuf so
einen langweiligen Bürojob. Unsere Mona ist Herrchens Hund.
Sie haben gemeinsam die Begleithundprüfung abgelegt und arbeiten
zusammen im Hundesport. Er steht uns immer mit Rat und Tat und guten
Ideen zur Seite.
Kommen wir nun zu Mona:
Mona ist, wie ich auch, ein Labrador. Sie ist im September 2000 geboren
und völlig ausgeflippt. Ich meine natürlich, sie ist
sportlich motiviert. Sie ist für jede Art der Beschäftigung
zu haben. Böse Gerüchte sagen, sie ist gar kein Labrador.
Der Ball ist für sie das Größte! Sie mag alle Menschen
aber nur jeden 500sten Hund.
Kommen wir nun zu Lucero und Bebas:
Lucero ist im Mai 1998 in einem spanischen Tierheim geboren. Er lebte
dort bis Dezember 2005, bis er zu uns kam! Er ist ein echt toller
Kumpel und hat sich super bei uns eingelebt. Bebas kam im Juli
2005 zu uns. Sie wurde in Madrid auf der Straße eingefangen
und war völlig verstört. Bebas war
dann ein halbes Jahr dort im Tierheim, hat in der Ecke gesessen und
gebellt. Die Pfleger konnten sie nicht anfassen. So haben wir sie
in Pflege genommen, um aus ihr einen halbwegs "normalen" Hund
zu machen. Frauchen hat sehr viel Arbeit, Zeit und Geduld in diesen
kleinen "Wildhund" gesteckt.
Sie hat sich so gut bei
uns eingelebt, dass sie hier bleiben wird.
Kommen wir nun zu mir:
Mein Name ist Sammy (wie Sie schon wissen). Ich bin im Januar 1997
geboren und habe nur gute Eigenschaften. Ich bin gehorsam, gemütlich,
anspruchslos, verfressen und manchmal auch
verspielt. Ich bin Frauchens wichtigster Mitarbeiter! Ich diene zur
Ablenkung im Unterricht und fahre mit zu Hunden, die es lernen sollen,
anderen Hunden vernünftig zu begegnen. Manchmal bin ich auch
einfach nur "Scheinpatient"
zum Verbinden meiner Pfoten beim "Erste Hilfe"-Kurs für
Hundebesitzer. |